Archiv der Kategorie ‘Krasse Sachen’

Wie man seine Dropbox auf 10.25GB vergrößert

Dropbox ist durch seine Eleganz und gute API mittlerweile eine der beliebtesten Lösungen um Dateien zwischen mehreren Geräten zu synchronisieren. Zu einem freien Account gibt es 2GB Speicher dazu. Diesen kann man kostenlos auf bis zu 10,25GB vergrößen. Das werben neuer Mitglieder bringt alleine 8GB Zuwachs. In diesem Artikel erkläre ich wie man das selbst machen kann.

Ein Wort der Warnung: UWenn ihr diese Methode benutzt um euren Dropbox-Account zu vergrößern, könntet ihr gebannt werden – zurecht wie ich meine. Dropbox muss auch irgendwie die Rechnungen des S3-Services bezahlen, den sie in Anspruch nehmen. Ich poste das hier nur, weil ich mir für die Zukunft wünsche, dass die Pro-Accounts günstiger werden. Ich möchte auch keine Kommentare darüber haben ob diese Methode gerecht ist oder nicht; sie ist es NICHT!

1. Loggt euch in euren bestehen Dropbox-Account ein

2. Geht auf https://www.dropbox.com/referrals und notiert euren Share Link oder speichert ihn irgendwo online, wo ihr ihn leicht wiederfindet

3. Ladet euch VirtualBox und eine Ubuntu Live-CD runter

4. Installiert VirtualBox und erschafft eine neue virtuelle Maschine für Ubuntu

5. Startet die virtuelle Maschine und wählt die iso-Datei der Ubuntu Live CD als Installationsmedium aus wie auf dem Bild unten

6. Die virtuelle Maschine wird nun von der Live CD booten; sobald der Installationsbildschirm erscheint, wählt “Try Ubuntu” wie im Bild

7. Sobald Ubuntu läuft, startet den Firefox und schreibt den Referral-Link in die Adressleiste oder besucht den Ort wo ihr ihn hinterlegt habt

8. Erschafft einen neuen Dropbox-Account. Die E-Mail-Adresse muss nicht real existieren. Ihr müsst sie euch jedoch mit dem Passwort für später merken

9. Ihr werdet auf eine Seite weitergeleitet auf der ihr eine passende Dropbox-Installationsdatei auswählen müsst, Klickt auf ‘Ubuntu (x86 .deb)’

10. Öffnet die Datei nach Abschluß des Downloads und klickt auf ‘Install Package’ im neuen Fenster

11. Während der Installation, öffnet sich ein weiteres Fenster in dem ihr auf ‘Start Dropbox’ klickt

12. Jetzt öffnet sich das Dropbox-Programm, wählt ‘I already have an account’, geht auf ‘Forward’, im nächsten Bild gebt ihr die E-Mail-Adresse und das Passwort ein mit dem ihr euch registriert habt

13. Wenn alles gut gegangen ist, solltet ihr auf eurem Dropbox-Account 250MB mehr Speicherplatz haben (Ich war gleichzeitig bei Dropbox mit dem Windows-PC angemeldet in dem die virtuelle Maschine lief. Dort kam immer eine Benachrichtigung, dass mehr Speicher zur Verfügung steht)

14. Schließt die virtuelle Maschine

15. Klickt im Auswahlfenster der virtuellen Maschinen rechts auf die Ubuntu-Maschine. Wählt ‘Ändern’. Geht dann auf den Reiter ‘Netzwerk’, klickt auf  ‘Erweitert’. Nun müsst ihr auf den grünen Button neben dem Mac-Adresse-Feld klicken um eine neue zufällige Mac-Adresse für den nächsten Start der virtuellen Maschine zu generieren. Das ist auch der Grund warum eine virtuelle Maschine vmtl. der schnellste Weg ist, diese Methode zu benutzen.

16. Um die Prozedur zu wiederholen geht zurück zu Schritt 5

Was ist mit den fehlenden 250MB?

Du hast das ganze also wirklich 32 Mal gemacht? Die letzten 250MB kriegst du indem du auf https://www.dropbox.com/gs 5 der 6 Schritte durchführst. Das kannst du auch jederzeit vorher machen.

Wenn ihn eine Idee habt, wie man den Prozess noch weiter vereinfachen kann, dann lasst es mich in den Kommentaren wissen.

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Flattr – Schulterklopfer für fleißige Kreative

Das ganze Web 2.0 Gedöns mit “Social Clouds” und den ganzen anderen inhaltsleeren Buzz-Wörtern nervt ziemlich. Manchmal trägt jedoch selbst das innovative Früchte, die selbst mich Neandertaler hinter dem Kamin hervorlocken.

Money, money, money

Einen Blogeintrag verfassen, kann ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Je nachdem welche Anforderungen man an sich selbst stellt, was die Qualität anbelangt. Beim Review des NS7 habe ich mal mitgestoppt. Vom Bilder schießen, bis zum übersetzen habe ich dafür 12 Stunden gebraucht.

Motivation steigern

Das machen die meisten Blogger zwar zum Spaß, aber ein wenig für die Mühe belohnt zu werden, ist eine tolle Sache. Wenn man zum klassischen Spenden aufruft, existiert bei Menschen eine Hemmschwelle. Die direkte Entlohnung widerstrebt den Meisten.
Das Problem greift nun Flattr auf.  Benutzer bezahlen einen monatlichen Betrag den man selbst festlegt, beginnend bei 2 €.

Im Laufe eines Monats klickt man dann fleißig auf Flattr-Buttons (außer auf die Eigenen). Am Ende des Monats wird dann das Monats-Budget anteilig nach Klicks verteilt. D.h. wenn man nur einen Button angeklickt hat, bekommt derjenige das volle Monatsbudget. Waren es mehr Klicks wird der Betrag aufgeteilt. Die Hemmschwelle ist somit ausgeschalten, da man ja sowieso bezahlen muss.

Jetzt kann man sich natürlich fragen warum man überhaupt daran teilnehmen sollte, weil man ja als Erstes etwas zahlen muss. Wer wie ich weiß wie harte Arbeit es sein kann zu bloggen, zu programmieren, Videos oder was auch zu schneiden, der respektiert auch die Arbeit der Anderen. Deswegen gebe ich und viele Andere diesem Modell eine Chance. Ihr findet in meinem Blog für jeden Post einen Flattr-Button. Wenn er euch gefällt und ihr mehr davon wollt, so benutzt Diesen.

Fazit

Man wird sicherlich durch Flattr nicht reich, aber es reicht auf jeden Fall für einen Motivationsschub aus. Ausserdem sieht man dadurch gleichzeitig welcher Inhalt nicht nur gut ankommt sondern auch als qualitativ hochwertig angesehen wird. Die Besucherzahlen allein sind dafür nicht immer der beste Indikator, da Zielgruppen unterschiedlich groß sind. Ob dieser Ansatz ankommt wird sich zeigen. Mit einem eigenen WordPress-Plugin und einer einfachen API, verzaubert Flattr bereits jetzt die Blogger-Welt.
Wenn es gut läuft, dann schmeiß ich auch gern den Adsense-Code raus.

Invite-Codes

Flattr befindet sich im Moment in der Beta. Wenn ihr dazu eingeladen werdet, dann könnt ihr direkt loslegen.
Ich habe für euch die folgenden drei Einladungs-Codes generiert. Diese müsst ihr auf der Registrierungs-Seite angeben.
Update: Die Codes sind mittlerweile alle schon benutzt worden. Wenigstens die drei Glücklichen könnten ja mal meinen Flattr-Button drücken.

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MacBook Case Design – Dark Knight Joker

Heute mal wieder ein Post der ein wenig aus der Reihe fällt.

Ich habe für die Oberschale des MacBooks meiner Freundin ein Design gemacht.

Es gibt nicht viele Cover (ohne Schneewitchen) die den Apfel miteinbeziehen, das rechtfertigt einen eigenen Beitrag dafür.

Gedruckt wurde der Spaß bei 123skins.de. Über die Qualität kann man absolut nicht meckern.

Wenn Jemand sich auch so ein tolles  Cover drucken lassen will oder es weiterbearbeiten möchte, dann kann er hier die Grafik runterladen:

MacBook Cover Dark Knight Joker (1.1 MB) - 143 hits

Würde mich über einen Kommentar mit dem Foto des Ergebnisses freuen.

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Beltek – Running Backwards (Hedgehog’s Faithless Give Us Some Vocals Edit)

Der Slovenische Produzent und DJ Beltek sorgte in letzter Zeit mit seinen hypnotischen Tracks für einiges an Aufsehen in der elektronischen Musikszene.

Einer davon ist Running Backwards. Dieser wurde sogar im Zuge eines Essential Mixes von Faithless’ Sound System, garniert mit der unverkennbaren Stimme von Sänger Maxi Jazz, gespielt. Wie mir Beltek sagte, hat Faithless ihn nicht mit ihrer Version versorgt.

Deswegen habe ich einen eigenen Edit mit den angesprochenen Vocals zusammengestellt. Auch wenn es nicht meine eigene Idee ist, so ist es trotzdem in der richtigen Situation ein geniales “DJ Tool”. Ich versuchte den Song neu zu arrangieren, aber dabei ging die Spannung flöten. Deshalb habe ich ihn dann nur kürzer gemacht.

Beltek – Running Backwards (Hedgehog’s Faithless Give Us Some Vocals Edit) von Hedgehog

Das soll jetzt auch der Startschuss für eigene Produktionen sein, die ihr in Zukunft hier finden könnt.

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Selbst ist der Mann — So baut man einen Leuchtkasten Teil 1

Ich weiß nicht was mich geritten hat vor einigen Monaten, aber ich wachte eines Morgens mit dem Gefühl auf Etwas für meine Freundin bauen zu müssen. Da sie als angehende Künstlerin sich immer über die bescheidenen Beleuchtungsverhältnisse bei sich zu Hause beschwert hat, fielen mir die beleuchteten Zeichentische ein hinter denen die Kreativen von Disney und Co. sitzen, während die Peitsche des Aufsehers auf ihren Rücken knallt.
In diesem und weiteren Beiträgen beschreibe ich wie ich das Wunder vollbracht habe einen eigenen Lichtkasten zu bauen.

Aller Anfang ist schwer

Vor dem eigentlichen Bauen mussten erstmal die Anforderungen geklärt werden. Der Kasten sollte die folgenden Eigenschaften besitzen:

  • groß genug sein um darauf ein Blatt im A3-Format vollständigen ablegen zu können
  • Einigermaßen stabil sein
  • Die Helligkeit soll regulierbar sein
  • über die gesamte Fläche gleichmäßig hell sein
  • an eine reguläre Steckdose angeschlossen werden können

Auf die Größe kommts an

Um die gleichmäßige Beleuchtung zu gewährleisten entschied ich mich für den Einsatz  einer Matrix aus superhellen Ultraflux-LEDs mit einem hohen Abstrahlwinkel von 90°
Die LEDs befinden sich auf einer eigenen Platte zwischen Decken und Bodenplatte. Diese sollte aus Holz sein. Mein Vermieter hatte allerdings die besserere Idee diese auf einer Plexiglasplatte zu befestigen.
Ich entschied mich den Kasten 480 mm x 400 mm groß zu machen aus einem ziemlich banalen Grund.  Mein Vermieter hatte noch eine Plexiglasplatte rumliegen die 460 mm x 380 mm groß war. Der Kasten ist 2 cm größer, weil die Platte in eine Nut im Außenrahmen eingesetzt werden musste.
Die benötigen Spannung einer LED beträgt 3,1V. Um sie also mit 12V betreiben zu können mussten stets vier in Reihe geschalten werden. Der Abstand des LEDs musste so gewählt werden, dass sich die Lichtkegel stets ein kleines Stück überschneiden.
Ich will an dieser Stelle nicht mit den ganzen Berechnungen nerven, da ich nichts genaues mehr zur Hand habe und das auch nur für Jemanden interessant wäre, der evtl. so ein Teil mal selbst bauen will.

Die Materialbeschaffung

Neben den LEDs brauchte ich einen Sack voll Widerstände, die zwischen den parelell geschalteten 4er-LED-Reihen installiert werden mussten. Um die Helligkeit regulieren zu können, kaufte ich einen speziellen LED-Dimmer, der ziemlich teuer war. Desweiteren brauchte ich auch noch ein Netzteil, das den Strom aus der Dose auf 12V runtertransformiert.

Meine gesamte Bestellliste im Lumitronix-Shop sah dann so aus:

Anzahl ArtNr. Produktname
50 80015
Widerstand 0.33W , Widerstand:220 Ohm
1 95003 Kippschalter
1 95019 Dimmer für LEDs und LED Module (PWM) mit Drehregler
1 95012 Universal-Schaltnetzgerät 800mA, 12V
100 11001 Superhelle SuperFlux LED weiß 2000mcd 90° 3.1V

Die Holzleisten und die Unterplatte habe ich beide aus dem Baumarkt geholt.

Die Oberplatte musste durchsichtig sein, dazu beitragen das Licht gleichmäßiger zu verteilen und gleichzeitig stabil sein, damit sich meine Freundin auch mal darauf lehnen kann.  Dafür bietet die Firma Evonik Röhm Acrylglas-Platten an in verschiedenen Stärken und Lichtdurchlässigkeitsstufen. Die Platten werden auch auf Wunsch zugeschnitten. Ich kaufte eine 6mm dünnne Platte mit 67% Lichtdurchlässigkeit in der Größe des Kastens. Die Oberfläche ist matt. Dadurch rutscht das Blatt beim Zeichnen nicht weg.

Nachdem wir nun alle Materialien vorhanden sind, werde ich in der nächsten Folge beschreiben wie man die ganzen LEDs installiert.

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Eine Benutzergruppen-ähnliche Struktur in Google Wave erschaffen

Nachdem ich vor Kurzem für die Mitglieder vonDJTechTools eine Wave erstellt habe, musste ich feststellen, dass es schwer ist den Überblick zu behalten umso größer die Wave wird.

Das Gebot der Stunde ist also für jedes Thema eine Wave zu starten. Leider gibt es im Moment weder Nutzergruppen, noch ‘Wavegroups’ denen man folgen könnte, deswegen habe ich mir etwas ausgedacht.

Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung die erklärt was ihr machen müsst:

Schritt 1: Der Welle ein Tag zuordnen

  1. Erstell eine neue Wave
  2. Füge einen Tag hinzu (am unteren Rand der Wave)
    In diesem Beispiel benutze ich ‘djtechtools’

google-wave-add-tag

Schritt 2: public zu seiner Kontaktliste hinzufügen (wird nur 1 Mal benötigt)

Im Moment können nur die Leute in der Teilnehmerliste (participants) der Wave diese auch sehen. Da wahrscheinlich nur du drin bist, wird das so nix mit der Zusammenarbeit mit Anderen. Deswegen müssen wir ‘public’ hinzufügen.

  1. Klicke auf das + neben Manage contacts in deiner Kontaktliste
  2. Gebe ‘public@a.gwave.com’ in das Adressfeld ein
  3. Klicke auf Submit

google-wave-add-public

Schritt 3: public zur Teilnehmerliste der Wave hinzufügen

  1. Klicke auf das + neben den Teilnehmern der Wave
  2. Eine Liste mit deinen Kontakten erscheint
    Suche nach public und klicke darauf

google-wave-add-participant

Schritt 4: Füge eine eigene Suche hinzu

Diesen Schritt muss jeder ausführen, der deiner (Pseudo-)Gruppe folgen will.
Es wird dabei einfach eine eigene Suche nach dem Tag den wir vorher bestimmt haben angelegt.

  1. Klicke auf das + neben Searches im Navigations-Reiter
  2. Wähle einen Titel für die Suche und gib bei query etwas im folgenden Format ein ‘tag: djtechtools’

google-wave-add-search

Wenn du jetzt diese Suche anklickst, dann werden alle Waves der Gruppe angezeigt.

google-wave-group

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