Flattr – Schulterklopfer für fleißige Kreative
Das ganze Web 2.0 Gedöns mit “Social Clouds” und den ganzen anderen inhaltsleeren Buzz-Wörtern nervt ziemlich. Manchmal trägt jedoch selbst das innovative Früchte, die selbst mich Neandertaler hinter dem Kamin hervorlocken.
Money, money, money
Krasse SachenEinen Blogeintrag verfassen, kann ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Je nachdem welche Anforderungen man an sich selbst stellt, was die Qualität anbelangt. Beim Review des NS7 habe ich mal mitgestoppt. Vom Bilder schießen, bis zum übersetzen habe ich dafür 12 Stunden gebraucht.
Motivation steigern
Das machen die meisten Blogger zwar zum Spaß, aber ein wenig für die Mühe belohnt zu werden, ist eine tolle Sache. Wenn man zum klassischen Spenden aufruft, existiert bei Menschen eine Hemmschwelle. Die direkte Entlohnung widerstrebt den Meisten.
Das Problem greift nun Flattr auf. Benutzer bezahlen einen monatlichen Betrag den man selbst festlegt, beginnend bei 2 €.

Im Laufe eines Monats klickt man dann fleißig auf Flattr-Buttons (außer auf die Eigenen). Am Ende des Monats wird dann das Monats-Budget anteilig nach Klicks verteilt. D.h. wenn man nur einen Button angeklickt hat, bekommt derjenige das volle Monatsbudget. Waren es mehr Klicks wird der Betrag aufgeteilt. Die Hemmschwelle ist somit ausgeschalten, da man ja sowieso bezahlen muss.
Jetzt kann man sich natürlich fragen warum man überhaupt daran teilnehmen sollte, weil man ja als Erstes etwas zahlen muss. Wer wie ich weiß wie harte Arbeit es sein kann zu bloggen, zu programmieren, Videos oder was auch zu schneiden, der respektiert auch die Arbeit der Anderen. Deswegen gebe ich und viele Andere diesem Modell eine Chance. Ihr findet in meinem Blog für jeden Post einen Flattr-Button. Wenn er euch gefällt und ihr mehr davon wollt, so benutzt Diesen.
Fazit
Man wird sicherlich durch Flattr nicht reich, aber es reicht auf jeden Fall für einen Motivationsschub aus. Ausserdem sieht man dadurch gleichzeitig welcher Inhalt nicht nur gut ankommt sondern auch als qualitativ hochwertig angesehen wird. Die Besucherzahlen allein sind dafür nicht immer der beste Indikator, da Zielgruppen unterschiedlich groß sind. Ob dieser Ansatz ankommt wird sich zeigen. Mit einem eigenen WordPress-Plugin und einer einfachen API, verzaubert Flattr bereits jetzt die Blogger-Welt.
Wenn es gut läuft, dann schmeiß ich auch gern den Adsense-Code raus.
Invite-Codes
Flattr befindet sich im Moment in der Beta. Wenn ihr dazu eingeladen werdet, dann könnt ihr direkt loslegen.
Ich habe für euch die folgenden drei Einladungs-Codes generiert. Diese müsst ihr auf der Registrierungs-Seite angeben.
Update: Die Codes sind mittlerweile alle schon benutzt worden. Wenigstens die drei Glücklichen könnten ja mal meinen Flattr-Button drücken.
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Hungrig bin ich auch…
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