Einmal Messi, immer Messi!
Während in Deutschland die Zahl der Todesopfer beim Beischlaf im Freien drastisch steigt, trotze ich den eisigen Temperaturen indem ich es mir in meinem neuen Loch, zwischen verdorbenen Essensresten und meinen eigenen Fäkalien gemütlich mache. Die Lagerfeuerstimmung wird verfeinert durch das Knistern von der alten Komode, die in der brennenden Mülltonne ein letztes Mal beweist, was ein Markenprodukt aus der Zeit der Weimarer Republik so hermacht.
Ursprünglich war der Plan mein altes Leben zurückzulassen um als neues, höheres Wesen ins Ghetto zurückzukehren. Schon kurz nach der Reinkarnation, musste ich feststellen, dass mein Bewusstsein sich immernoch auf dem Level eines Primaten, der sich an seinem herrlich gelben Urinstrahl erfreut, bewegt.
So dauerte es nicht lange bis aus dem Wohnidyll ein neues zu Hause für die Tiere des umliegenden Waldes wurde:

das Messiwohnzimmer
Suchbild: Wo versteck ich mich in dem Bild?
Wie man unschwer erkennen kann, lasse ich nichts in der alten Wohnung zurück außer die überfälligen Mietzahlungen der letzten 4 Monate, aber das gehört zum Ehrenkodex der Mietnomaden.
Nachdem mein Kühlschrank samt Innenleben (darf wörtlich genommen werden), meinen Platz in der Küche fand, waren deren Tage auch gezählt.
Das Einzige was auffällt in all dem Chaos ist ein kleiner Tisch auf dem 2 ominöse Kübel stehen:

ominöse Kübel
Es sei gesagt, dass ich darin mein Mittagessen vor 2 Wochen nach Hause transportiert habe. Die Kübel habe ich seitdem nicht geöffnet.
Nächste Woche Montag wird der erste geöffnet. Was darin ist, werde ich dann hier präsentieren. Der Inhalt geht dann natürlich an den Obdachlosenverband eV.











